Radonmessung

Radon ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Edelgas, das aus dem Erdreich in Gebäude gelangen kann. Da Radon weder sichtbar noch riechbar ist, bleibt eine erhöhte Konzentration in Innenräumen häufig unbemerkt. Insbesondere über Risse, Fugen, Rohr- und Leitungsdurchführungen sowie andere Undichtigkeiten in erdberührten Bauteilen kann Radon in Keller- und Erdgeschossbereiche eindringen. Mit professionellen Radonmessungen können wir feststellen, ob eine erhöhte Belastung vorliegt und mögliche Eintrittsstellen gezielt untersuchen.

Die Radonkonzentration innerhalb eines Gebäudes kann erheblich schwanken. Wetter, Jahreszeit, Luftdruck, Lüftungsverhalten und die Nutzung der Räume haben Einfluss auf die gemessenen Werte. Um die tatsächliche Belastung über einen längeren Zeitraum beurteilen zu können, führen wir Radon-Langzeitmessungen durch. Dabei werden geeignete Messgeräte über einen definierten Zeitraum in den betreffenden Räumen platziert. Anschließend wird die durchschnittliche Radonkonzentration in Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m³) ermittelt und dokumentiert.

Eine Langzeitmessung beantwortet dabei vor allem die Frage, welcher Radonkonzentration die Bewohner oder Nutzer eines Gebäudes über einen längeren Zeitraum tatsächlich ausgesetzt sind. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und enthalten unter anderem den Messort, den Messzeitraum, das eingesetzte Messverfahren sowie die ermittelte mittlere Radonkonzentration.

Wurde eine erhöhte Radonkonzentration festgestellt oder besteht der Verdacht auf bestimmte Eintrittsstellen, können wir zusätzlich eine Radon-Ortungsmessung durchführen. Hierbei untersuchen wir mit einem aktiven Radonmessgerät gezielt mögliche Schwachstellen im Gebäude. Dazu zählen beispielsweise Boden-Wand-Anschlüsse, Risse in Bodenplatten und Wänden, Rohr- und Leitungsdurchführungen, Schächte, Installationsbereiche, Bodenabläufe und sonstige Undichtigkeiten in erdberührten Bauteilen.

Bei der Ortungsmessung werden verschiedene Messstellen miteinander verglichen, um Bereiche mit auffälligen Radonkonzentrationen zu erkennen. Dadurch lassen sich wahrscheinliche Eintrittspfade eingrenzen und weitere Untersuchungen oder mögliche Abdichtungsmaßnahmen gezielter planen. Die Ortungsmessung dient dabei der Suche und Eingrenzung möglicher Eintrittsstellen und ersetzt keine Langzeitmessung zur Beurteilung der durchschnittlichen Radonbelastung eines Gebäudes.

Beide Messverfahren ergänzen sich daher sinnvoll: Mit der Langzeitmessung wird zunächst festgestellt, ob und in welcher Größenordnung eine Radonbelastung vorhanden ist. Mit einer anschließenden Ortungsmessung kann untersucht werden, über welche Bauteile das Radon wahrscheinlich in das Gebäude gelangt.

Als Fachbetrieb für Bautrocknung, Leckageortung und Abdichtungen betrachten wir dabei nicht nur den Messwert, sondern auch die bauliche Situation des Gebäudes. Werden mögliche Eintrittsstellen festgestellt, können daraus gezielt weitere Untersuchungen oder geeignete Abdichtungsmaßnahmen abgeleitet werden.

Trockendock führt Radonmessungen in Schleswig-Holstein und Hamburg durch. Wir sind unter anderem in Kiel, Gettorf, Eckernförde, Schleswig, Kappeln, Rendsburg, Flensburg und vielen weiteren Städten für Sie im Einsatz.

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